Auch wenn man nicht unbedingt überzeugt ist, seinen Gasanbieter zu wechseln, sollte einem klar sein, dass man mit einem Anbieterwechsel seine Haushaltskasse deutlich entlasten kann. Seit einiger Zeit können deutsche Haushalte ihren Gasanbieter wechseln, was einige Euros im Jahr sparen kann. Doch die meisten Haushalte haben Angst vor dem Gasanbieterwechsel, da sie für sich persönlich Nachteile und einfach einen zu hohen Aufwand befürchten. Doch ein Gasanbieterwechsel ist leichter, als die meisten vermutlich denken würden. Wenn man den Gasanbieter wechseln möchte, ist es ratsam, sich anfangs über die möglichen Anbieter am Wohnort zu informieren. Normalerweise hat der Verbraucher die Auswahl zwischen zehn bis zwölf Gasanbieter. Je nach Region ist dies jedoch völlig unterschiedlich. Viele Gasanbieter haben die letzten Jahre ihr Versorgungsgebiet erweitert, was zur Folge hat, dass es einige gibt, die mittlerweile überregional tätig sind. Das ist natürlich von Vorteil für die Verbraucher, das sie so eine größere Auswahl zur Verfügung haben. Auf dem deutschen Gasmarkt gibt es sogar Discountgasanbieter, die ihr Gas zu günstigen Preisen verschleudern. Dies ist auch nur durch eine schlanke Kostenstruktur möglich. Doch als Mieter nutzt es einem wenig für das Gas bezahlt, aber dementsprechend viel benötigt, da die Wohnung nicht die entsprechenden Energiesparnormen erfüllt. Daher ist es wichtig, dass man sich als Neumieter bzw. Käufer eines Hauses sich den dazugehörigen Energieausweis zeigen lässt. In Deutschland herrscht die Energieausweispflicht für Eigentümer, welche ein Wohnung vermieten, verpachten oder verkaufen wollen. Auch für Wohnhäuser gilt seit 2008 die Energieausweispflicht. Der Energieausweis basiert auf einer Farbskala, die von Rot bis Grün geht. Durch diese Skala wird einem angezeigt, wie viel Energie in einem Gebäude für Warmwasser und Heizung gebraucht wird. Für Laien erklärt, liegt ein Gebäude im grünen Bereich, fallen die benötigten Energiekosten dementsprechend niedrig aus. Liegt ein Gebäude im roten Bereich, ist äußerste Vorsicht geboten, da man leichter sein Geld im Mülleimer los werden könnte. Häuser, als Energieschlucker gelten, haben ihren Ruf zurecht, bedingt durch alte Fenster und Heizungen oder schlecht gedämmte Wände. Wenn man ein bereits gebrauchtes Haus kaufen möchte, sollte man nicht nur einen Blick auf die Farbskala werfen, sondern auch die Modernisierungsempfehlung des Energieausweises beachten. Hier kann man einen guten Überblick bekommen, um eventuelle Sanierungsmaßnahmen mit denen man den Energieverbrauch in einem Gebäude reduzieren könnte. Das bedeutet, dass man als Hauskäufer durch den Energieausweis einen guten Überblick über den energetischen und baulichen Zustands eines Gebäudes bekommt. Durch diesen Ausweis kann man gut vorausplanen mit welchen Kosten man die nächsten Jahre rechnen muss.
Normalerweise gibt es einen Energieausweis in zwei Versionen. So ist das eine der Verbrauchsausweis während der andere der Bedarfsausweis ist. Für die Berechnung des Verbrauchsausweises wird der Energieverbrauch seiner Bewohner der letzten drei Jahre herangezogen. Wer sich für einen Hauskauf den Energieausweis des Gebäudes zeigen lässt, sollte unbedingt darauf achten, dass auf ihm ein dena-Gütesiegel zu finden ist, denn nur dieses steht für Qualität.